KI-gestützte Anwendungen kommen heute bereits in Kliniken, Spitälern und Arztpraxen in vielfältiger Weise zum Einsatz – von der automatisierten medizinischen Dokumentation über bildbasierte Diagnostik bis hin zur personalisierten Therapieplanung und der Früherkennung von Erkrankungen. Diese technologischen Fortschritte ermöglichen effizientere Arbeitsabläufe, tragen zu einer optimierten Ressourcennutzung und einer verbesserten Patientenversorgung bei. Damit das volle Potenzial künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen ausgeschöpft werden kann, sind sowohl die Akzeptanz und die Wahrnehmung des medizinischen Fachpersonals und der Gesundheitsdienstleister als auch die der Patientinnen und Patienten sowie deren Vertrauen massgebend. Auf dieser Grundlage wird bestimmt, wie schnell und tiefgreifend die künstliche Intelligenz das Gesundheitswesen revolutionieren wird.
Für Unternehmen wie Voicepoint, die KI-basierte Lösungen für Kliniken, Spitäler und Arztpraxen anbieten, ergibt sich daraus eine zentrale Verantwortung, die nicht nur technische Leistungs- und Integrationsfähigkeit erfordert, sondern auch Transparenz, Sicherheit und einen klaren Mehrwert für alle Beteiligten sicherstellt.
Generelle Haltung der Patientinnen und Patienten zur Nutzung von KI im Gesundheitswesen
Grundsätzlich nehmen Patientinnen und Patienten eine positive Haltung zur KI-Nutzung in der Medizin ein, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dies zeigte sich in einer umfassenden internationalen Studie von Busch et al. (2025), die die Einstellungen von Spitalpatientinnen und -patienten zur KI in der Gesundheitsversorgung und Diagnostik untersuchte. Rund 58 % von 13’806 befragten Patientinnen und Patienten aus 74 Einrichtungen in 43 Ländern bewerteten die Nutzung von KI in der Medizin überwiegend positiv. Ausserdem äusserten sie, dass KI insbesondere als unterstützendes Instrument wahrgenommen wird, das die Genauigkeit erhöht und Zeit einspart. Gleichzeitig wird deutlich, dass künstliche Intelligenz nicht als autonom agierendes Werkzeug wahrgenommen wird, sondern einer kontinuierlichen Kontrolle und Bewertung durch fachkundige Personen unterliegen sollte.
Ähnliche Erkenntnisse liefert ein Artikel von «The International Journal of Medical Informatics», verfasst von Bashkin Osnat (2025), der Patientenperspektiven von KI in der Gesundheitsversorgung analysierte, basierend auf 38 Studien aus 18 Ländern. Daraus ging hervor, dass über 75 % der Patientinnen und Patienten Vorteile wie verbesserte diagnostische Genauigkeit insbesondere in der Bildgebung, höhere Effizienz, Zeitersparnis und personalisierte Versorgung wahrnehmen. Relevante Faktoren, die die Akzeptanz beeinflussen, sind Alter, Bildung, digitale Kompetenz und Gesundheitszustand, wobei jüngere und technisch affine Personen offener für KI in der Medizin sind.
Andererseits äussert die Öffentlichkeit auch Bedenken hinsichtlich der Implementierung von KI im Gesundheitswesen, etwa in Bezug auf den Verlust menschlicher Interaktion, Zuverlässigkeit, Datensicherheit, Transparenz, Patientenautonomie und den Vertrauensverlust gegenüber Ärztinnen und Ärzten, die KI nutzen. Allerdings können diese Bedenken durch transparente Kommunikation, Gewährleistung der Datensicherheit und die Einholung des Einverständnisses der Patientinnen und Patienten vermindert werden.
Wahrnehmung der KI während Konsultationen
Mit der spezifischen Anwendung von KI bei Konsultationen, wie zum Beispiel mittels Voicepoint Xenon® Fusion, wird das Gespräch während einer Konsultation aufgezeichnet, transkribiert und anschliessend automatisch zusammengefasst. Dass sich die Ärzteschaft während der Sprechstunde voll und ganz auf die Anliegen der Patientinnen und Patienten konzentrieren kann, nehmen diese als sehr positiv wahr. Erkenntnisse verschiedener Studien von Bashkin Osnat (2025) und Foresman et al. (2025), welche die Perspektiven von Patientinnen und Patienten zur Nutzung von KI im Gesundheitswesen beziehungsweise in der diagnostischen Kommunikation und Tool-Implementierung untersuchten, spiegeln diese Erfahrungen wider. Zudem heben die Studien hervor, dass mit der Einführung von KI-gestützten Voice-to-Text-Technologien das Vertrauen in Arzt-Patienten-Interaktionen gestärkt werden kann und in ambulanten Bereichen die Effektivität, Effizienz und Patientenzentriertheit durch schnellere Dokumentation gesteigert werden kann.

Fazit: Chancen und Empfehlungen für eine patientenzentrierte Implementierung
Zusammenfassend kann eine wachsende Akzeptanz von KI-basierter Spracherkennung beobachtet werden, insbesondere bei der Dokumentation von Konsultationen, solange Transparenz und Datensicherheit gewährleistet werden. Gerade in punkto Datensicherheit ist es wichtig, den richtigen Anbieter zu wählen: Voicepoint, der langjährige Schweizer Marktleader im Bereich der sprachbasierten medizinischen Dokumentation, hat als Alleinstellungsmerkmal die drei wichtigsten Zertifikate in diesem Feld erlangt: ISO 27001 (Informationssicherheit), ISO 27701 (Datenschutz) und ISO 27018 (personenbezogener Daten (PII) in der Cloud).
Die Lösungsplattform Voicepoint Xenon® wurde nach dem Prinzip «Privacy by Design» entwickelt, wobei der Datenschutz im Architektur-Fundament fest verankert ist und sich durch alle Anwendungsfälle der Cloud-Lösung zieht: sei es beim digitalen Diktat, bei der Spracherkennung oder bei der KI-basierten Sprechstunden-Zusammenfassung – und dies bei der Nutzung auf dem Smartphone, am Windows-Desktop oder auf einem macOS-Computer.
Nur wenn die hohen Ansprüche an den Datenschutz eingehalten werden, können Vertrauen und Akzeptanz aufgebaut und das volle Potenzial von KI im klinischen Alltag ausgeschöpft werden – sowohl für das medizinische Fachpersonal als auch die Patientinnen und Patienten.
