Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit – auch nicht für die Ärzteschaft

Arzt sitzt einer Patientin gegenüber, erklärt ihr etwas und gestikuliert dabei mit den Händen. Hinter ihm zeigt sich ein pinker Ring als Designelement.

Die Diagnose stimmt, die Therapie sitzt, das Vertrauensverhältnis zur Patientin oder zum Patienten ist intakt. Und doch zeigt das aktuelle Swiss eHealth Barometer 2026 von gfs.bern eine Zahl, die aufhorchen lässt: Nur 50 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung vertrauen voll und ganz darauf, dass ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte den Datenschutz wirkungsvoll einhalten.

Das ist im Vergleich zu anderen Akteuren im Gesundheitswesen ein Spitzenwert. Ärztinnen und Ärzte geniessen das höchste Vertrauen unter allen abgefragten Gruppen, deutlich vor Apotheken, Versicherern oder erst recht privaten Unternehmen. Und trotzdem: Nur jede zweite Person im Land ist sich beim eigenen Arzt oder der eigenen Ärztin – ohne Wenn und Aber – sicher, dass die persönlichen Gesundheitsdaten geschützt sind.

Wo das Misstrauen konkret wird

Das ist kein abstraktes Gefühl. Es zeigt sich überall dort, wo Daten den Praxisraum verlassen oder digital gespeichert werden. Beim elektronischen Patientendossier (EPD) – der zentralen Ablage für Befunde, Medikationspläne und Berichte, die Spitäler seit 2020 anbieten müssen – geben 52 Prozent der Bevölkerung an, entweder Datenschutzbedenken zu haben oder zu glauben, dass Gesundheitsfachpersonen die nötigen Informationen ohnehin auch ohne EPD austauschen können. Bei den Ärztinnen und Ärzten selbst sieht es ähnlich aus: 45 Prozent befürchten, dass durch das EPD vertrauliche Informationen in falsche Hände geraten könnten.

Die Sorge sitzt also auf beiden Seiten des Behandlungstischs. Patientinnen und Patienten fragen sich, was mit ihren Daten passiert. Und Ärztinnen und Ärzte – die diese Sorge ja selbst ausräumen sollen – sind sich in der Beurteilung neuer digitaler Werkzeuge oft genauso unsicher.

Genau hier entscheidet sich, ob KI im Praxisalltag ankommt

Die Befragung der Bevölkerung zeigt, wo das grösste Potenzial digitaler Lösungen gesehen wird: in der Automatisierung von Routineaufgaben. 53 Prozent der Bevölkerung kennen entsprechende KI-Tools bereits, 52 Prozent sehen darin das grösste Potenzial überhaupt (sehr hohes und eher hohes Potenzial) – noch vor diagnostischer Unterstützung oder Forschung. Bei den Gesundheitsfachpersonen ist das Bild noch deutlicher: Drei Viertel kennen KI-Anwendungen zur Automatisierung von Routineaufgaben, und 84 Prozent können sich vorstellen, eine solche Lösung innerhalb der nächsten fünf Jahre im eigenen Berufsalltag einzusetzen.

Dokumentation gehört zu den grössten Routineaufgaben im medizinischen Alltag – und genau hier setzt KI-gestützte Software wie Spracherkennung oder Ambient Documentation an. Doch die Bereitschaft, eine solche Lösung tatsächlich einzusetzen, hängt direkt davon ab, ob Vertrauen in den Umgang mit den Daten besteht. Wer nicht sicher ist, ob die eigene Dokumentationssoftware den Datenschutz einhält, wird sie auch nicht nutzen – unabhängig davon, wie gut sie technisch funktioniert.

Vertrauen lässt sich nicht behaupten, nur belegen

Für Voicepoint ist das kein neues Thema, sondern eine Grundvoraussetzung, mit der wir täglich arbeiten. Voicepoint Xenon®, unsere Plattform für alle Anwendungsfälle der medizinischen Dokumentation, verarbeitet Ihre Diktate ausschliesslich auf Schweizer Servern in unserer eigenen Voicepoint Cloud – die Daten verlassen die Schweiz zu keinem Zeitpunkt. Ausserdem ist die Plattform nach ISO 27001 (Informationssicherheit), ISO 27701 (Datenschutz) und ISO 27018 (Datenschutz personenbezogener Daten in der Cloud) zertifiziert.

Hinzu kommt: Unsere Spracherkennungs-Cloud wurde von den kantonalen Datenschutzbehörden offiziell freigegeben – ein zusätzlicher, unabhängiger Nachweis dafür, dass unsere Lösung den Schweizer Datenschutzanforderungen entspricht.

Das bedeutet für Sie als behandelnde Ärztin oder behandelnden Arzt: Sie müssen das Vertrauen Ihrer Patientinnen und Patienten nicht erst aufbauen, wenn es um die Frage geht, wo und wie ihre Daten landen. Sie können es zeigen – mit einer Lösung, die diesen Anspruch nicht nur kommuniziert, sondern technisch, organisatorisch und behördlich abgesichert einhält.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, dass Dokumentation schneller geht. Es geht darum, dass sie so geschieht, dass niemand – weder die Ärzteschaft noch die Patientin oder der Patient – sich Sorgen machen muss, wo die eigenen Daten hingehen.

Quellen

  1. Swiss eHealth Barometer 2026 – Bevölkerung, gfs.bern AG, im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG), eHealth Suisse und FMH. cockpit.gfsbern.ch/de/cockpit/sehb-bevoelkerung-2026
  2. Swiss eHealth Barometer 2026 – Gesundheitsfachpersonen, gfs.bern AG, im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG), eHealth Suisse und FMH. cockpit.gfsbern.ch/de/cockpit/sehb-gesundheitsfachpersonen-2026

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